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15 Jahre ökumenischer Kirchenchor St. Peter / St. Kunigund

„Da berühren sich Himmel und Erde“ war das Motto der ökumenischen Festtage der Nürnberg-Fürther Kirchen im Juli 1998 – und der geplante Großchor aus allen Gemeinden dieser beiden Städte zum Festgottesdienst auf dem Hauptmarkt sollte der Grundstein einer langjährigen Freundschaft der beiden Kirchenchöre aus St. Peter und St. Kunigund werden. 

Der Kunigunder Chor war gerade neu ins Leben gerufen worden, und die Kontaktaufnahme von Christine Baier zum Chorleiter Markus Hubert wegen besagtem Gottesdienst war „schuld“, dass die beiden Chorleiter die Idee zu gemeinsamen Chorprojekten hatten. Diese Idee wurde 1999 erstmals in die Tat umgesetzt, ohne dass wir damals eine Ahnung gehabt hätten, was für eine enge Freundschaft sich daraus einmal entwickeln sollte. 

Unser inzwischen zur Tradition gewordener ökumenischer Gottesdienst zu Kirchweih und Pfarrfest 1999 war das erste gemeinsame Projekt, und bereits im November desselben Jahres gestalteten wir zusammen ein Benefizkonzert zugunsten der Orgelrenovierung in der Peterskirche. Was mit einzelnen Projekten begann und sich durch die gute Zusammenarbeit zu gemeinsamen Probenphasen von streckenweise bis zu einem halben Jahr gesteigert hatte, mündete schließlich nach der Verabschiedung von Markus Hubert in die generelle Zusammenarbeit. 

Seit 15 Jahren „kennen“ wir uns nun, und seit 10 Jahren singen wir regelmäßig nur noch zusammen. Aber es ist weit mehr als das! Wir singen nicht nur gemeinsam, nein. Es ist daraus eine echte Gemeinschaft geworden, in der wir uns auch gegenseitig um einander kümmern, wenn’s drauf ankommt. Wir teilen die Trauer, wenn – wie leider zuletzt geschehen – Mitglieder sterben und wir Abschied nehmen müssen. Es gibt interessante Gespräche und manchmal auch „heiße Diskussionen“, wenn wir nach der Chorprobe noch zusammensitzen. Und nicht selten erleben wir in diesen Gesprächen und in dieser Gemeinschaft, was es bedeuten kann, von einander zu lernen, wenn sich „Himmel und Erde berühren“ … 

Die Leitung eines Chores mit einem solchen Zusammenhalt ist etwas ganz Besonderes für mich und ich danke allen von ganzem Herzen, die an dieser Gemeinschaft mitwirken! 

PS: Und herzlichen Dank an Christine Baier für die gute Zusammenarbeit und die Grundlage für diesen Pfarrblatt-Artikel 

Hildegard Hofmann

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